Referenten im Überblick

Helmut Bach ist seit dem Jahr 2000 bei der ZF Friedrichshafen AG am Standort Schweinfurt tätig. Dort ist er Leiter der Abteilung technische Maschinensicherheit. Als CE-Koordinator verantwortet er die Durchführung von Konformitätsbewertungsverfahren. Herr Bach ist aktives Mitglied in DIN-Normenausschüssen sowie Fachreferent für Seminare, Vorträge und Workshops.


Michael Benisch begann seine berufliche Laufbahn in einem Ingenieurbüro für Maschinenbau & Sicherheitstechnik bevor er im Jahr 2008 als Manager R&D Service Linz bei Borealis Polyolefine GmbH tätig wurde. Anschließend wechselte Michael Benisch als Head of Engineering & Projects zur NESTLÉ Österreich GmbH, bevor er im Januar 2012 die Stelle als Head of HSEQ bei der Bilfinger Chemserv GmbH übernahm.


Harald Gröner absolvierte ein Studium der Physik in Duisburg und der Sicherheitswissenschaften in Wuppertal (Dipl-Ing.). Im Jahr 1982 begann er zunächst als Ausbilder am Kernkraftwerkssimulator zur Qualifikation als Schichtleiter für einen Siedewasserreaktor bevor er 1990 zur RWE AG – Essen wechselte. Zunächst arbeitete er dort als Human-Factors-Spezialist für Kernkraftwerke, bevor er 1998 Leitende Sicherheitsfachkraft für die Kraftwerke der RWE AG wurde. Ab 2005 war Harald Gröner Leiter der Arbeitssicherheit des RWE Konzerns und wurde im Jahr 2015 zum Leiter Health and Safety Culture Development. Seit 2018 ist er nun Geschäftsführer des Ing.-Büro Gröner und Mitgleid in zahlreichen Gremien sowie Vorsitzender des Fördervereins der deutschen Arbeitsschutzausstellung.


Arne Haferkorn absolvierte ein Studium zum Dipl.-Ing. Verfahrenstechnik, Schwerpunkt Umwelttechnik an der TU Clausthal bevor er zum Umweltschutzbeauftragten der europäischen Werke eines großen amerikanischen Automobilzulieferers ernannt wurde. Anschließend wechselte Arne Haferkorn zunächst als Umweltschutzbeauftragter, später betraut mit Aufbau und Leitung der Stabsabteilung TQM (Total Quality Management: Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Qualitätssicherung) für die europäischen Werke des in Eberbach / Neckar beheimateten Weltmarktführers in der Gelatine-Herstellung. Später übernahm er die Funktion als leitende Sicherheitsfachkraft für die weltweiten Aktivitäten eines britischen Bauunternehmens im Bereich Eisenbahn-Oberleitungsmontage und Gleisbau. Seit 2010 ist Arne Haferkorn leitende Sicherheitsfachkraft der Badischen Stahlwerke und seiner Tochterunternehmen, mit ca. 1.200 Mitarbeiter. Seine Haupttätigkeit liegt in der Beratung weltweit von Stahl- und Walzwerken im Bereich Arbeitssicherheit für die Badische Stahl-Engineering GmbH.


Michael Holstein war von 1989 bis 2006 als CAD/CAE Experte, Konstrukteur, Fachbauleiter und Projektleiter bei der Schering AG angestellt. Seit 2006 ist er Health Safety Environment & Compliance Specialist in der Funktion Plant & Process Safety bei der Bayer AG. Des Weiteren ist Michael Holstein Mitglied der BGRCI, Referent, Coach, sowie Fachtrainer für die Arbeitsschutzpraxis.


Bernd Koch, Jahrgang 1965, hat in seinem Berufsleben die Produktionsabläufe eines Unternehmens aus unterschiedlichsten Perspektiven kennengelernt. Einer praktischen technischen Ausbildung als Mess- und Regeltechniker folgte ein Studium des Chemie-Ingenieurswesens, welches er als Diplom-Ingenieur abschloss. Anwenden konnte er sein Wissen sowohl in Großunternehmen, als auch in mittelständischen Betrieben der Chemie- und Nahrungsmittelindustrie. Insbesondere seine über ein Jahrzehnt währende Leitung der Arbeitssicherheit bei BK Giulini (Europasitz der ICL Performance Products Europe) hat ihm Einblick in Produktionsbetriebe auf der ganzen Welt verschafft. Dadurch wurde ihm bewusst, dass Menschen überall das gleiche Bedürfnis nach Sicherheit haben, zugleich aber Gewohnheiten pflegen, die dem zuwiderlaufen – bei aller Unterschiedlichkeit der technischen Anlagen und des Problembewusstseins der Beschäftigten. Sein Fazit: Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Arbeitsschutz liegt darin, die Mitarbeiter in beiderlei Hinsicht ernst zu nehmen und eine Änderung der Gewohnheiten über die Ansprache ihres Sicherheitsbedürfnisses zu erreichen.


Dr. Marian Mischke absolvierte zunächst ein Studium des Technischen Umweltschutzes an der TU Berlin bevor er in den Vorbereitungsdienst für den höheren technischen Dienstes der Gewerbeaufsicht eintrat. Dr. Marian Mischke arbeitet als Dezernent für Strahlenschutz (Überwachung von Arbeitgebern und Betreibern von Anlagen, die ionisierende und nichtionisierende Strahlung aussenden) und absolvierte seine Promotion zum Doktor der Ingenieurswissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal, Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik, zum Thema „Bewertung der Nachhaltigkeit chemischer Substanzen“.