Workshop A

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Workshop A
Ausgangszustand und Rückführungspflicht: Anforderungen des Boden- und Grundwasserschutzes an IED-Anlagen


Seit Anfang 2013 besteht für neue IED-Anlagen und seit 2014 bzw. 2015 für Altanlagen die Pflicht, einen Ausgangszustandsbericht (AZB) zu erstellen und spätestens zur Inbetriebnahme der Genehmigungsbehörde vorzulegen. Im AZB wird festgehalten, in welchem Zustand der anstehende Boden und ein möglicher Grundwasserkörper sind. In diesem Workshop sollen die Grundlagen zur Vorgehensweise bei einem Ausgangszustandsbericht nach IED-Richtlinie durchgespielt werden. Es werden Gestaltungsmöglichkeiten diskutiert, die sich u.a. aus der AwSV ergeben, die seit August 2017 in Kraft ist. Zudem werden die Ansätze zur Konkretisierung der Rückführungspflicht nach der Betriebsstilllegung der Anlage vorgestellt.


Inhalte:

  • Gesetzliche Grundlagen, inkl. Abgrenzung zu anderen Rechtsgebieten (z. B. Bodenschutzrecht, Wasserrecht etc.), Gestaltungsmöglichkeiten
  • Vorgehensweise zur Erstellung eines Ausgangszustandsberichtes
  • Vorprüfung
  • Untersuchungskonzept
  • Abstimmung mit den zuständigen Behörden
  • Durchführung von Untersuchungsmaßnahmen (Boden- und Grundwasseruntersuchungen)
  • Erstellung des Ausgangszustandsberichtes
  • Gestaltungsmöglichkeiten
  • Genehmigungsbescheide
  • Rückführungspflicht
  • Ansätze und Anforderungen aus der Arbeitshilfe „Rückführungspflicht“ der LABO/LAWA/LAI



Fachliche Leitung und Moderation:
ANSELM ELSBROEK
ist Dipl.-Ing. für Umwelttechnik. Er ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Bodenschutz, Altlasten sowie verunreinigte Baustoffe.
Seit 2013 ist er Geschäftsführer der Firma ELSBROEK INGENIEURE. Zuvor arbeitete er als Partner bei der Firma CDM Consult GmbH und war in der Zeit von 2007 bis 2011 Mitglied der Geschäftsleitung der URS Deutschland GmbH in Essen.