Referenten

Daniel Berg, IT Program Manager Asset Performance Management & Mobile Asset Management, Bayer Business Services GmbH, ist seit 2013 in der IT des Bayer Konzerns im Bereich der Anlagenbewirtschaftung in den Rollen eines IT-Consultants, Projekt- und Programmmanagers tätig. Nach dem Abschluss des Studiums der Wirtschaftsinformatik als Master of Science, beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit der kontinuierlichen Verbesserung und dem globalen Rollout von Werkzeugen zur Prozessunterstützung im Bereich Asset Management.

Henning Borchers studierte nach seiner Ausbildung bei DOW Chemical Stade zum Mess- und Regelmechaniker die Fachrichtung Elektrotechnik an der TU Braunschweig und der ENSIEG in Grenoble (Frankreich). Seit 1995 ist er beim heutigen Salzgitter-Konzern beschäftigt. Nach verschiedenen verantwortlichen Tätigkeiten in der Mess- und Regeltechnik wurde er 2009 zum Leiter des Fachbereiches Elektrik ernannt. Seit 2014 leitet er bei der Salzgitter Flachstahl GmbH die mobile Instandhaltung.

 

Pedro Custódio arbeitete nach Abschluss seines Studiums des Maschinenbau-Ingenieurwesens (Dipl. Ing, IST-UTL, Lissabon, Portugal) und des Wirtschaftsingenieurwesens (Master, FCT-UNL, Lissabon, Portugal) neun Jahre als Prozessingenieur und Projektmanager bei JAC Products de Portugal Lda, mit dem Fokus auf die Komponentenfertigung für Automotive-Kunden wie Volkswagen, Peugeot, Renault und Ford. Seit 2007 ist er als Projektmanager bei namhaften Beratungspartnern für die Industrie tätig. Bei T.A. Cook betreut er Umsetzungsprojekte in der Instandhaltung sowie zur Organisations- und Prozessoptimierung, z. B. in der Petrochemie/Chemie und in der papierverarbeitenden Industrie. Er hat sich auf die Themen Reliability Management und Umsetzung von RCM-Prozessen spezialisiert. Pedro Custódio ist zertifiziert, u.a. als  Lean Six Sigma – Green Belt.

 

Dr. Martin Eckstein startete nach seinem Studium an der University of Applied Sciences in München 1987 seine berufliche Laufbahn bei der MTU Aero Engines AG als Fertigungsingenieur und später als Leiter der Fertigungstechnik. 1995 ging er für ein Jahr als Projektleiter bei Pratt&Whitney nach Hartford USA. Nach seiner Rückkehr übernahm er die Leitung Fertigungstechnik und Prozessüberwachung der MTU Aero Engines. Von 2003 bis 2008 war er Mitglied des Flight Safety Audit Teams für Prozess- und Produktaudits in Nordamerika und im Nahen Osten. Während dieser Zeit begann Martin Eckstein ein berufsbegleitendes Promotionsstudium, welches er 2012 erfolgreich abschloss. Aktuell ist er Projektleiter für diverse Technologieprojekte im Bereich Prozessüberwachung mit Budgets im 7-stelligen Bereich.

 

Wolfram Gstrein ist Gesellschafter der VTU Holding und seit 2001 als Geschäftsführer für VTU Engineering Deutschland verantwortlich. Er begann seine Laufbahn bei VTU nach dem Studium der Verfahrenstechnik an der TU Graz (Österreich) im Jahr 1994 als Prozessingenieur für Biodieselanlagen und bearbeitete bzw. leitete seitdem eine Vielzahl von unterschiedlichsten Engineeringprojekten in verschiedenen Branchen. Er absolvierte ein berufsbegleitendes MBA Studium und verfügt über eine Six-Sigma-Greenbelt-Ausbildung sowie den GPM/IPMA Projekt Management Level D.

 

Rainer Hensl, Leiter des Competence Center Maintenance bei Clariant, blickt auf über 30 Jahre Erfahrung in der Instandhaltung zurück. Er startete seine Karriere als Mess- und Regelmechaniker bei der Hoechst AG. Nach seinem Ingenieursstudium war er in verschiedenen Positionen tätig (Projektmanager, Betriebsingenieur, Reliability Engineer, Six Sigma Black Belt, E&I Bereichsleiter, Turnaround Manager, Emergency Manager). Er ist zurzeit verantwortlich für die weltweite Implementierung des Clariant Maintenance Prozesses und unterstützt die Clariant Excellence Gruppe.


Ruud Kockelkorn
stieg nach seinem Bachelor Betriebswirtschaft und Informatik als Berater in die Bereiche Instandhaltung und Service ein. Er war verantwortlich für Projekte in Deutschland, Belgien und den Niederlanden. 2005 hat er PeachGroup gegründet, wo er noch immer für die Kunden als Senior Prozessberater verantwortlich ist.

 

Dr. Boris N. Konrad entdeckte am Ende seiner Schulzeit die Gedächtnistechniken für sich. Hiervon profitierte er schon im Studium. Er studierte erfolgreich Physik und Angewandte Informatik mit den Nebenfächern BWL und Mathematik an der TU Dortmund und der University of Reading in England. Bei der Gedächtnis-Weltmeisterschaft 2008 in Bahrain zeigte er sein Können und wurde Weltmeister mit der Mannschaft und Einzelweltmeister im Wörter und Namen merken. Zwei neue Weltrekorde hat er bei den Deutschen Gedächtnismeisterschaften im Jahre 2009 aufgestellt: 280 Wörter sowie 195 Namen und Gesichter in jeweils 15 Minuten merken - Weltbestleistung! Diese unglaubliche Leistung toppte er bei den Deutschen Meisterschaften 2010: wieder 201 Namen und Gesichter, neuer Weltrekord! Dr. Boris N. Konrad ist Gedächtnis-Teamweltmeister, mehrfacher Weltrekordhalter im Namen-Merken, Vortragsredner und Gedächtnistrainer. Im Jahre 2012 errang er den Titel „Deutschlands Superhirn“ in der gleichnamigen ZDF-Sendung. Konrad ist promovierter Neurowissenschaftler und als PostDoc am Donders-Institut in Nijmegen tätig.

 

Dr. Tamara Kuhn arbeitet bei der thyssenkrupp Steel Europe AG aktiv an Praxis- und Forschungsprojekten im Bereich Wissensmanagement, Teamentwicklung und E-Learning. Sie ist zuständig für Wissensmanagementaktivitäten (z.B. Wissenstransfer), den Einsatz digitaler Medien und Initiativen zur Weiterentwicklung der Kollaborationskultur in der Stahlsparte des thyssenkrupp-Konzerns. Begleitend zu dieser Tätigkeit promovierte sie am Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie der Universität Duisburg Essen zum Thema Wissensvernetzung und Gruppendynamiken.

 

Sven Meurer leitet seit Januar 2017 das Standortmanagement bei der Infraserv Knapsack in Hürth. Zuvor war er als Teamleiter Anlagenservice für den Aufbau externer Standorte sowie für Maincontracting-Modelle verantwortlich. Von 2003 bis 2011 war er in der Planung, Kalkulation und Koordinierung als Fachbau- und Projektleiter u.a. in Projekten im Anlagenbau, der Anlageninstandsetzung und der Stillstandabwicklung tätig. In seinen ersten Berufsjahren arbeitete er als Technischer Sachbearbeiter in der EMSR Werkstatt sowie als Angestellter im Bereich Instandhaltung. Sven Meurer hat als ausgebildeter Prozessleitelektroniker eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Elektrotechnik sowie 2015 die Ausbildung zum Instandhaltungsmanager ESMT (European School of Management and Technology) absolviert.

 

Dr. Martin Morning ist Manager Maintenance & Engineering bei Henkel AG & Co. KGaA in Hannover.

 

Ulrich Nagel begann nach seinem Studium des Maschinenbaus und vier Jahren Produktionsprogrammplanung 1988 als Leiter der Instandhaltungsplanung bei der Daimler AG im Werk Kassel. Er leitete verschiedene Werkstattbereiche, Ersatzteil- und Fremdfirmen-Management, DV-Systementwicklung sowie das Budget- und Kostencontrolling im Technischen Service. Nach diversen Projekteinsätzen wurde er zuständig für die Methodenentwicklung und Prozessoptimierung der Produktionsinstandhaltung. Seit 2011 ist er als Lead Function Facility Management weltweit für die Standardisierung von Prozessen und System für die Trucks Powertrain Group verantwortlich.


Holger Regber
studierte im Anschluss an seine Ausbildung zum Elektromonteur Berufspädagogik, Elektrotechnik/Elektronik und Betriebswirtschaft. Seit 1990 ist er als Projektleiter und Produktmanager mit dem Schwerpunkt Produktion und Instandhaltung bei der Festo Didactic SE Denkendorf tätig. In diesem Zusammenhang begleitet er Unternehmen bei der Einführung von schlanken, effizienten Wertschöpfungssystemen und entwickelt Seminare sowie Qualifizierungskonzepte. Kernpunkt ist dabei für ihn die Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter des Unternehmens zu aktiven Gestaltern des eigenen Wertschöpfungsprozesses. Denn nur, wenn diese sich bei der Erarbeitung der Lösungen einbringen, ein bereichsübergreifendes Verständnis entwickeln und gemeinsam als Team agieren, wird eine nachhaltige Veränderung möglich.


Dr. Herbert Scheller
ist Leiter des Elektronikzentralwerks (EZW) in München. Die EZW ist Teil der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH und ist zuständig für die Instandhaltung aller Elektronikteile der DB AG. Nach dem Studium des Maschinenbaus (Produktionstechnik) promovierte er am Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung an der FAU Erlangen zum Thema "Recycling und Demontage von Elektronik". Seinen beruflichen Werdegang startete er bei Motorola GmbH, in der Forschung mit Schwerpunkt auf Umwelttechnologien und Design for Recycling. Danach arbeitet er als Leiter des Systems Engineering beim Luftfahrtzulieferer AOA und wechselte dann in einer leitenden Position zum Systemsengineering und Beschaffung von Schienenfahrzeugen der DB AG. Seit 2009 leitete er mehrere Werke der DB Fahrzeuginstandhaltung.


Dr. Jens Schiebisch
ist Technischer Leiter der Celanese AG in Frankfurt und verantwortet die Bereiche Anlagenverfügbarkeit, Investitionsprojekte, Instandhaltung und Engineering. Er hat Chemieingenieurwesen in Erlangen studiert und im Bereich Kunststofftechnik promoviert. Für die Firma Celanese arbeitet er seit 2001 in verschiedenen Positionen und an diversen Standorten. Von 2007 bis 2011 leitete er das Projekt zur Errichtung der neuen POM Produktionsanlage für die Ticona.

 

Jörg Schmitt begann 1997 nach Ausbildung zum Fluggerätmechaniker und Erlangen der Fachhochschulreife sein Studium zum Verfahrenstechnikingenieur (Energie- und Versorgungstechnik) an der Fachhochschule in Bingen. Nach dem Abschluss 2002 begann Jörg Schmitt als Betriebs-/Projektingenieur und Leiter technisches Magazin bei Nestlé im Nescafé Werk in Mainz. 2007 wechselte er als Projektleiter von zwei Greenfield-Projekten zu Nestlé Wagner Pizza ins Saarland. Im Zeitraum 2010 bis 2014 war er als Technischer Leiter im Nestlé Thomy Werk in Neuss tätig. Seit Beginn 2015 ist er als Maintenance Manager in der Nestlé Zentrale in Frankfurt zuständig für 15 Produktionsstandorte in Deutschland und Niederlande. Seine Aufgabe liegt u.a. darin, die Nestlé Instandhaltungsstrategie an den Standorten zu implementieren und zu verbessern.


Dr. Walter Speth, IT Business Partner CropScience Engineering, Bayer Business Services GmbH, ist Mitglied des NAMUR-Arbeitskreises „Automation Security“. Nach dem Studium der Physik mit abschließender Promotion auf dem Feld der Teilchenphysik folgten Tätigkeiten als Berater, Abteilungsleiter und Geschäftsführer in der IT-Branche mit Schwerpunkt Security und Biometrie. Seine derzeitigen Aufgabenfelder bei Bayer sind: Schwachstellenanalyse für industrielle Produktionsanlagen hinsichtlich Cyber-Angriffen und IT-Lösungen für Wartung und Instandhaltung, Asset Management & Life Cycle

 

Dr. Siegfried Stender ist Senior Expert Instandhaltungsmanagement am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart. Seit mehr als zwanzig Jahren beschäftigt er sich in Industrie- und Forschungsprojekten, u.a. mit den Themen Instandhaltungsmanagement, Produktionsorganisation, Logistik, Wertstromdesign sowie Zukunftsfragen des Produzierens in Deutschland und Europa. Er leitete Projekte in Großbetrieben und in der mittelständischen Industrie in den Branchen Energiewirtschaft, Automobil-, Flugzeug- und Elektronikindustrie, Krankenhaus, Öffentlicher Nahverkehr und Lebensmittelindustrie.

 

Frank Tantzky, Dipl.-Ing. (FH) Versorgungstechnik, ist seit 2011 Abteilungsleiter Asset-Service bei der Albstadtwerke GmbH. Von 2000 bis 2011 hatte er dort eine leitende Position im Bereich Gas und Wasser inne. Zuvor war er bei den Stadtwerken Sindelfingen als Abteilungsleiter für den Bereich Gas, Wasser und Wärme verantwortlich. Im Laufe seiner beruflichen Laufbahn war er in eine Vielzahl von Projekten eingebunden, so zum Beispiel die Einführung von SAP-PM, dem Aufbau einer zentralen Arbeitsvorbereitung sowie der mobilen Auftragsabwicklung und Stundenrückmeldung. Darüber hinaus hat er sich mit der automatisierten Leckortung in Trinkwassernetzen und der Effizienzsteigerung bei der Rohrnetzüberwachung beschäftigt.

 

Marco Wagner arbeitete bereits während seines Maschinenbaustudiums, welches er 2009 erfolgreich abschloss, für T.A. Cook. Seit 2010 ist er Berater mit dem Schwerpunkt von Analyse- und Umsetzungsprojekten im technischen Umfeld. Für verschiedene führende Unternehmen, hauptsächlich aus den Bereichen Petrochemie und Chemie, hat Marco Wagner Projekte im Bereich der Optimierung der Instandhaltung durchgeführt und geleitet.

 

Dr. Andreas Weber, MBA, ist seit 2012 Vice President in der Business Line Technischer Service bei der Evonik Technology & Infrastructure GmbH verantwortlich für Business Development, Organisationsentwicklung sowie Innovationsmanagement und leidenschaftlicher Digitalisierungs-Evangelist. In seiner beruflichen Laufbahn hatte er zahlreiche Führungsfunktionen rund um die elektrische Maschinen- und Anlagendiagnostik inne, unter anderem als Geschäftsbereichsleiter Deutschland West bei der MCE Industrietechnik Ost GmbH und als Leiter der strategischen Entwicklung Europa bei Stork Technical Services. Darüber hinaus war er in der Vergangenheit als Geschäftsführer bei mehreren mittelständischen Unternehmen tätig – seine fachlichen Schwerpunkte lagen dabei auf der Instandsetzung von Equipments, Diagnostik von Industrieanlagen und Herstellung von Applikationssystemen.

 

Thomas Weber begann seine berufliche Laufbahn nach dem Studium zum Chemieingenieur 1987 bei Wacker. Dort war er zunächst als Projektleiter im Anlagenbau, später in Leitungsfunktionen für den Fachbereich Technik in diversen IT-Projekten tätig. Es folgten Positionen als Teamleiter für die technische Betreuung des globalen Dispersionsgeschäftes sowie die Leitung des globalen technischen Equipmenteinkaufs. Heute verantwortet Thomas Weber als Vice President Engineering die Ingenieurstechnik des Geschäftsbereiches POLYMERS. Darüber hinaus leitet er die Fachkommission „Instandhaltung“ und ist dabei der Prozessowner für die Maintenance bei Wacker.