Referenten

Dr. Klaus-J. Arlt startete nach seinem Studium der Chemie und anschließender Promotion seine berufliche Laufbahn als Forschungsingenieur bei der EKO Stahl GmbH in Eisenhüttenstadt und übernahm 1986 die Funktion des Leiters Stahlforschung. 1991 begann er seine Tätigkeit bei der AG
der Dillinger Hüttenwerke Saarland als Forschungsingenieur in der Abteilung “Metallurgie und Prozesstechnologie Flüssigphase“. Anschließend übernahm Dr. Klaus-J. Arlt spezielle Aufgaben im Bereich Kreislaufwirtschaft und Recycling von hüttenstämmigen mineralischen Stoffen aus der metallurgischen Erzeugungskette. Seit 2000 leitet er die Stabsabteilung “Umweltschutz und Umwelttechnik“ und wurde 2004 zum Oberingenieur ernannt. Im Jahr 2010 erfolgte zusätzlich die Bestellung zum Geschäftsführer der MSG Mineralstoffgesellschaft Saar mbH einer 100 %-igen Tochtergesellschaft der AG der Dillinger Hüttenwerke.

 

Florian Baer begann seinen Einstieg in die Entsorgungsbranche mit einer Ausbildung zum Ver- und Entsorger der Fachrichtung Abfall. Danach erfolgte 2000 der Wechsel zum Drägerkonzern. Hierbei betreute er die Weiterentwicklung des Abfallmanagements sowie die erfolgreiche Einführung des eANV. Nach einer Weiterqualifikation zum Industriemeister für Kreislauf- und Abfallwirtschaft übernahm Florian Baer 2010 die Leitung des Bereiches Werksentsorgung/Abfallmanagement (Entsorgungsfachbetrieb) der Dräger Gebäude und Service GmbH. Weitere Aufgaben sind u. a. die Auditierung von Entsorgungsdienstleistern, Tätigkeiten als extern bestellter Abfallbeauftragter, die Erstellung von Entsorgungskonzepten bei Neu- und Umbauten sowie diverse Projekte in den Bereichen Umwelt-, Arbeitsschutz und Qualitätsmanagement.

 

Klaus Becker startete seinen beruflichen Werdegang im Produktionsbereich in der Chemie- und Petrochemie-Branche. Seit 1998 ist er bei der BAYERNOIL Raffineriegesellschaft tätig, zuerst im Produktionsbereich und seit 2000 in der Abteilung USGQ (Umweltschutz, Sicherheit, Gesundheit und Qualität). Hierbei betreute er auch die Einführung des eANV sowie den Aufbau und die Umsetzung des Abfallmanagements während des Rückbaus des BAYERNOIL Raffineriestandortes Ingolstadt. Des Weiteren erfolgte die Bestellung zum Abfall- und Gefahrgutbeauftragten.

 

Dr. Ralf Biber studierte Geologie und Umweltwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und promovierte anschließend im Bereich Chemie an der TU München, wo er fünf Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Anschließend war er Mitarbeiter in einem Ingenieurbüro mit dem Schwerpunkt Asbestanalytik, bevor er in den Bereich Umweltschutz bei der Saarstahl AG wechselte. Hier befasst er sich seit mittlerweile zehn Jahren mit den Themen Abfall/Reststoffmanagement, Deponie-Technik, REACH, Altlasten und Umwelt-Due-Dilligence befasst.

 

Horst Herzog ist seit 2014 Leiter des Abfall- und Altlastenmanagements der Infraserv Höchst, dem Betreiber des Industrieparks Höchst in Frankfurt am Main. Seit 2010 leitet er das Altlasten- und Deponiemanagements der Infraserv Höchst und ist Geschäftsführer der Westdeutschen Deponiegesellschaft. Er ist Betriebsbeauftragter für Abfall der Unternehmen der Infraserv Höchst Unternehmensgruppe sowie weiterer rund 25 Unternehmen. Zwischen 2005 und 2010 erwarb Horst Herzog den Six Sigma Black Belt und Master Black Belt im Rahmen eines Effiziensteigerungsprogramms der Infraserv Höchst.

 

Volker Hoffmann ist Rechtsanwalt und Partner in der Praxisgruppe „Umwelt- und Technikrecht“ der Kanzlei Hoffmann Liebs Fritsch & Partner Rechtsanwälte mbB in Düsseldorf. Dort beschäftigt er sich seit vielen Jahren intensiv mit sämtlichen Bereichen des klassischen Umweltrechts, wobei er sich insbesondere auf das Abfall-, Immissionsschutz- sowie Bodenschutzrecht spezialisiert hat. Beispielsweise hat er große Erfahrung in der rechtssicheren Gestaltung des betrieblichen Entsorgungsmanagements oder auch bei der Umsetzung komplexer Flächenrecyclingvorhaben. Darüber hinaus berät er regelmäßig zu umweltrechtlichen Aspekten in Unternehmens- und Immobilientransaktionen. RA Hoffmann kann zahlreiche Veröffentlichungen vorweisen und er ist ein gefragter Referent zu aktuellen umweltrechtlichen Themen. Er ist u. a. Mitglied in der Gesellschaft für Umweltrecht (GFU) und im Ingenieurtechnischen Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling (ITVA).

 

Ralf Junghans war nach seiner Ausbildung zum Chemikant sowie zum Industriemeister Chemie mehrere Jahre als Chemikant unter anderem bei Byk Gulden und der Cilag AG sowie als Meister
bei der UZIN Utz AG in Ulm tätig. 2010 übernahm er die Position des Betriebsmeisters im ScaleUp Technikum bei Boehringer Ingelheim. Aktuell ist Ralf Junghans Leiter des Reststoffzentrums der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH in Biberach.

 

Karsten Meiß ist seit 1997 in der Abfall- und Entsorgungsbranche tätig. Nach 13 Berufsjahren
in der industriellen Produktionslogistik übernahm er zunächst als Assistent der Geschäftsleitung Restrukturierungsaufgaben in einem Entsorgungsunternehmen und verantwortete später als Vertriebsleiter für ein Produkt-Rücknahmesystem den Aufbau und die Geschäftsentwicklung in Deutschland. Darüber hinaus verfügt er über Erfahrung als Betriebsleiter für Kommunalentsorgung
und Straßenreinigungsdienste mit mehreren Niederlassungen. Seit 2006 ist er mit dem Beratungsunternehmen SmartRecycling selbständig als unabhängiger Umwelt- und Unternehmensberater. Den Schwerpunkt bildet dabei die Beratung von Gewerbebetrieben bei der Organisation des betrieblichen Abfallmanagements sowie bei der Wahrnehmung gesetzlicher Verpflichtungen. Regelmäßig referiert er vor Berufsverbänden und Kammern zu Themen rund
um die Abfall- und Entsorgungspraxis in Unternehmen.

 

Dr. Armin Rockholz startete nach seinem Studium zum Diplom-Volkswirt und anschließender
Promotion 1986 seine berufliche Laufbahn bei dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, Berlin. Aktuell ist Dr. Armin Rockholz Leiter des Referats Kreislaufwirtschaft und Emissionshandel und befasst sich mit ökonomischen Fragen im Kontext der Umweltpolitik.

 

Dr. Stephan Thorand ist promovierter Diplom-Chemiker und begann seine berufliche Laufbahn als Verfahrensentwickler bei der damaligen Ciba im südbadischen Grenzach-Wyhlen, die später von der BASF SE übernommen wurde. Zuletzt als Leiter Immissionsschutz & Abfallmanagement tätig, wechselte er 2012 an den Stammsitz in Ludwigshafen. Seitdem berät er dort als Specialist abfallrechtliche Beratung in der Abteilung Umwelt und Sicherheit die Betreibe am Standort.