Termin vormerken:


Intensiv-Lehrgang TAR Cert


Premiumsponsoren 2017


Aussteller/Sponsoren 2017


Kopperationspartner 2017


Medienpartner 2017


PCI-DSS Compliance

TAR 2018 - DER TERMIN STEHT FEST:
24.-25. Januar 2018, Dorint Hotel Sanssouci Potsdam



Rückblick TAR 2017


Die Entwicklung der vergangenen Jahre setzt sich fort: Neben den wachsenden Anforderungen an Qualität und Sicherheit nimmt auch der Kostendruck ständig zu. Anlagenabstellungen sind nach wie vor extrem herausfordernde Projekte. Hierin waren sich die Teilnehmer einig. Vom 25. - 26. Januar 2017 trafen sich Führungskräfte, leitende Mitarbeiter, Projektleiter und Fachkräfte aus den Bereichen Technik, Stillstandsplanung/Revision/Turnaround, Instandhaltung, Produktion/Betrieb, Arbeitssicherheit etc. auf der etablierten Jahrestagung TAR 2017 – Turnarounds, Anlagenabstellungen, Revisionen in Potsdam, um aktuelle Herausforderungen des modernen Stillstandsmanagements zu diskutieren.


Neben bewährten Prozessen und klassischen Themen wie Planung, Scope Management, Zusammenarbeit Betreiber – Contractor, Risikomanagement, Arbeitssicherheit, Fortschrittsverfolgung etc. war eine der Hauptfragen in diesem Jahr: „Was kommt, wo kann man noch optimieren, welche Trends gibt es?“ Einige Antworten: Der allgemeine Trend geht weiterhin dahin, Stillstände und Projekte gleichzeitig abzuwickeln, Engineering und Maintenance enger zu verknüpfen, ebenso die Kollaboration zwischen Betreiber, Spezialisten und Dienstleistern zu intensivieren sowie der Instandhaltung vor Ort mehr Leistungen zu übergeben. Immer herausfordernder wird die Qualität der Arbeiten. Dies bleibt ein echtes Problem bei allen Gewerken, trotz besserer Technik und besserem Management. Weiterhin verschärft sich die Personalsituation, wobei sich speziell der Rekrutierungsaufwand für Planer, Stillstandsleiter und Werker als schwierig darstellt. Schließlich bleibt das Anfahren der Anlagen nach wie vor ein Hauptrisiko, birgt aber auch entsprechende Potenziale. Breite Zustimmung fand die Prognose, dass insbesondere für den Raffinieriebereich mit steigender TAR-Größe und Fachkräfte-Problematik die aus Großprojekten bekannten Allianz-Kontrakte zunehmend Einzug halten werden.


Ein weiterer Diskussionsschwerpunkt war das Thema Industrie 4.0 bzw. Digitalisierung. Hier wurden einige aktuelle Beispiele aus dem modernen Arbeitsalltag wie elektronische Checklisten, Laserscanning/ 3D Anlagendigitalisierung, Elektronische Zugangskontrolle per Fingerscan, Mobiles Auftragsmanagement sowie Augmented Reality Einsatz skizziert. Aber auch der Einsatz von Technologien, die in unserem Umfeld noch neu sind, woanders aber schon erprobt werden, wurden mit entsprechenden Einsatzszenarien vorgestellt und diskutiert: Exoskelette für schweres Heben und Tragen, Zustell-Roboter und Drohnen, Laufroboter für den Einsatz in gefährlichen, unangenehmen Arbeitsbedingungen, neue digitale Standortinformationssysteme sowie der Einsatz von Wearables und Sprachsteuerung.


Den Teilnehmern wurden viele Anregungen geboten, um den nächsten Turnaround erfolgreich zu meistern. Betreiber aus der Prozessindustrie und Energieerzeugung sowie Engineering-Spezialisten und Ausrüstungshersteller gaben Einblicke in Best Practices. Darunter namhafte Unternehmen wie Bayer, Bilfinger, BP, Evonik, ExxonMobil, Fraunhofer Institut IFF, InfraServ Knapsack, LyondellBasell, OMV, RWE Power, T.A. Cook, thyssenkrupp Steel,  SABIC u.v.m.. Es wurden Lösungsvorschläge aufgezeigt und typische Problemstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. So eröffnete der Blick über den Tellerrand zum Gottardo 2016 – Planung und Bau des längsten Eisenbahntunnels der Welt - neue Ideen und Ansätze für die eigene Praxis. Neben parallelen Fachforen schafften interaktive Diskussionsrunden zu Optimierung von Ab- und Anfahrsequenzen, Rahmenverträge & Komponentenfestpreise und Projektintegration in einen Turnaround sowie eine Podiumsdiskussion zusätzliche Anreize.


Ein Höhepunkt etwas abseits der fachlichen Themen, aber für die persönliche Entwicklung ein hochinteressanter Aspekt: Wie kann ich mir mehr merken? Wer sich beliebig viele Namen und Fakten problemlos einprägen kann, wer Daten und Definitionen im Kopf behält, frei vortragen und aus dem Kopf Gespräche und Workshops leiten kann, der ist im Berufsleben eindeutig im Vorteil. Dr. Boris Konrad, Gedächtnisweltrekordhalter und Gedächtnisforscher informierte hier äußerst kurzweilig – auch anhand vieler praktischer Beispiele.


Das Treffen der dynamisch wachsenden Stillstandscommunity jährte sich bereits zum 13. Mal. So durfte als Highlight ein gemeinsamer Abendausflug nicht fehlen. Das Ziel war die Biosphäre, hier klang der erste Abend im tropischen Umfeld bei leichtem Entertainment und Musik entspannt aus.„Bis zum nächsten Mal“ war der häufigste Abschiedsgruß der Teilnehmer.

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Potsdam!





Versäumen Sie nicht unseren einzigartigen Intensiv-Lehrgang zum Stillstandsmanagement: Turnaround Management Kompakt 2017

 

Diese Seminarreihe ist ein wertvolle Möglichkeit, Nachwuchskräfte weiterzubilden und erfahrene Praktiker mit neuen Ansätzen vertraut zu machen. Das gebündelte Wissen des renommierten Fachbeirats, die Erfahrungen von Praktikern und das Know-how aus der Industrie sowie Best-Practice-Studien garantieren Qualität.


Erfahren Sie mehr auf unserer Website oder über das Programm zum Download.

Wir haben für den Kurs 2017 nur noch einige Plätze frei.  Hier gelangen Sie zur Anmeldung.